Zu Beginn der diesjährigen Mitgliederversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins konnte der Vorsitzende Michael Behringer neben zwei Ehrenmitgliedern auch eine erfreuliche Anzahl weiterer Mitglieder begrüßen. Er erinnerte an Dr. Joachim Kowollik, der am 7. Januar 2026 verstorben ist und regelmäßiger und interessierter Besucher der Mitgliederversammlung war. In seinem Tätigkeitsbericht ließ der erste Vorsitzende das Jahr 2025 noch einmal Revue passieren.
Dank einer großzügigen Spende von Karlheinz Kury, bekannt als Stadtorgler, konnte im Burghof der Kastelburg ein weiterer Tisch zur Verfügung gestellt werden, der den zahlreichen Burgbesuchern bei ihrem Picknick zugutekommen wird. Außerdem hat die Künstlerin Amélie Le Boédec, die bereits mehrfach im Stadtbild in Erscheinung getreten ist, die Stromkästen aus ihrem schlichten grauen Gewand in ein leuchtendes Juwel mit viel Blattwerk und einigen Waldtieren verwandelt.
In neuem Bild erscheint jetzt die Homepage des Vereins. Zusammen mit Lutz Benz hat Christoph Herr der Homepage ein neues Design verpasst und kümmert sich um die Aktualität der Seite, beispielsweise mit einem ständig wechselnden Foto des Monats. Der neue Internetauftritt scheint lt. Aufrufen der Seite mehr Personen anzusprechen. Vielleicht gelingt es dadurch, neue, durchaus auch jüngere Personen für die Vereinstätigkeit zu gewinnen.
Eine wesentliche Aufgabe des Vereins ist es, Denkmäler aller Art sowie kulturhistorisch erhaltungswürdige Gegenstände zu bewahren und zu pflegen. Derzeit kümmert sich der Verein um zwei Projekte: Erhaltung und Sanierung der Sebastianskapelle sowie Sanierung des Pavillons auf dem Weg zur Kastelburg, der sog. Joos-Rau-Hütte. Nach vielen Gesprächen und Besichtigungen mit Verantwortlichen der Stadtverwaltung und dem Denkmalamt konnte ein Antrag zur Sanierung des Langhauses, speziell Restaurierung und Bearbeitung der Wand- und Deckenflächen, gestellt werden. Jetzt liegt es an der Freigabe der Gelder durch das Landesamt für Denkmalpflege.
Zudem kümmert sich der Verein AKIN ehrenamtlich um die Freihaltung der Flächen in und rund um die Burganlage. Durch die Anschaffung von neuen Arbeitsgeräten kann zukünftig ein sicheres Bearbeiten der Steilhänge gewährleistet werden. Durch die regelmäßige Pflege und Sauberhaltung, unterstützt durch ein Reinigungsunternehmen, ist in den zurückliegenden Jahren ein kontinuierlicher Rückgang des Vandalismus zu beobachten. Unterstützung findet Günther Grötzbach als Sprecher der AKiN zukünftig durch Ralph Richter.
Von einem insgesamt sehr soliden finanziellen Stand bei leichtem Rückgang konnte die Kassiererin Gabriela Kahl berichten. Dabei konnte der Hauptverein für das Jahr 2025 ein leichtes Plus verzeichnen, bedingt durch höhere Anschaffungen schloss die Aktion Kastelburg in Not mit einem Minus. Kassenprüfer Karlheinz Kienzle bescheinigte der Kassiererin Gabriela Kahl eine einwandfreie Kassenführung. Alle Belege waren vollständig vorhanden und chronologisch, übersichtlich und nachvollziehbar nachgewiesen und dokumentiert. Der empfohlenen Entlastung der Kassiererin folgte die Versammlung einstimmig wie auch der Entlastung des Gesamtvorstandes.
In der Aussprache über die vorangegangenen Tagesordnungspunkte wurden die vorgesehenen Projekte gutgeheißen. Vor allem die Sanierung der St. Sebastianskapelle sollte mit Blick auf die zugeteilten Spenden endlich zu einem Abschluss kommen.
Da sich die Wünsche nach einer personellen Veränderung nicht befriedigen ließen, zeigte sich der Vorstand geschlossen zur erneuten Kandidatur bereit. Somit konnte Richard Seng als Wahlleiter die Wahl des Ersten Vorsitzenden zügig erledigen, der dann auch die Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder übernahm. Somit setzt sich der Vorstand für die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen: Erster Vorsitzender Michael Behringer, Stellvertretender Vorsitzender Christoph Herr, Kassiererin Gabriela Kahl, Kassenprüfer Karlkeinz Kienzle, Redaktion Heimatbrief Bernhard Läufer. Die Schriftführung übernehmen Michael Behringer und Bernhard Läufer gemeinsam. Als Beisitzer wurden bestätigt: Günther Grötzbach (AKiN), Dr. Andreas Haasis-Berner, Florian Ücker. Neu gewählt als Beisitzerin wurde Dr. Dorothee Urbach.
Mit einem Dank an die bestätigten bzw. neu gewählten Vorstandsmitglieder sowie an die gesamte Versammlung konnte Michael Behringer die Mitgliederversammlung 2026 schließen.
150-jährigenJubiläum hatte sich der Verein vorgenommen die Sanierung der Rau-Joos-Hütte finanziell zu unterstützen. Aufgrund der momentan engen finanziellen Situation der Stadt muss befürchtet werden, dass die Joos-Rau-Hütte wegen mangelnder Verkehrssicherheit geschlossen oder gar abgetragen werden muss. Gleichzeitig soll am 20. September der Ritterweg zur Kastelburg nach gründlicher Sanierung und Erweiterung neu eröffnet werden. Deshalb hat der Vorstand einstimmig beschlossen, den Pavillon aus den vorhandenen Spendenmitteln zu sanieren. Eine schriftliche Zusage der Stadt mit entsprechenden Angeboten liegt bereits vor. Man ist zuversichtlich, dass der Pavillon zur Einweihung des erneuerten Ritterwegs wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist.
Einen Dank sprach der erste Vorsitzende an das Redaktionsteam des Waldkircher Heimatbriefs aus, der auch weiterhin ein Bindeglied zwischen Menschen in der weiten Welt und ihrer früheren Heimat darstellt. Während sich die Zahl der Mitglieder und Abonnenten in etwa die Waage hält, ist der örtliche Verkauf leider rückläufig.
Mit den Aktivitäten rund um die Burg und den Pavillon und den in Aussicht gestellten Sanierungsbeginn in der Sebastianskapelle, die öffentlichkeitswirksam begleiten werden, ist auch die Hoffnung verbunden, neue und jüngere Mitstreitende für den Verein zu finden.
Mit einem Dank an die Vorstandsmitglieder für die gute Zusammenarbeit schloss Michael Behringer seinen Bericht.
Mit großem Engagement kümmern sich die Burghexen stellvertretend für die Aktion Kastelburg in Not um die Pflege der Burganlagen, wie aus den Ausführungen von deren Sprecher Günther Grötzbach zu entnehmen war. In ca. 300 Stunden pro Jahr kümmern sich die Mitglieder


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